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Mittwoch, 9. Januar 2013

2013

Das Chaos lichtet sich!

Zweitausenddreizehn: Glücks- oder Unglückszahl und vor allem für wen?

Die Mitgliederversammlung steht vor der Tür und ein neuer Antrag von Walter Siebert wurde mir - obwohl ich aus Protest kein Mitglied mehr bin - übergeben. Dort ist - schau, schau - folgendes zu lesen:
"Antrag an die Mitgliederversammlung 2013: Abwahl des Vorstandes

Hiermit stelle ich folgenden Antrag und fordere die Ergänzung der Tagesordnung gemäß der Satzung § 8.
Dieser Antrag darf durch die Mitgliederversammlung diskutiert und gegebenenfalls verändert werden.
Die Mitgliederversammlung möge die Wahl der 2012 gewählten Vorstandsmitglieder gemäß § 27 (2) BGB widerrufen.  Ich beantrage eine geheime Abstimmung.

Begründungen (Beispiele):
  1. Der Vorstand hat mehrfach gegen die Geschäftsordnung verstoßen:§ 11: Das Recht auf Einsicht in die Ergebnisprotokolle wurde verweigert.§ 7 und 8: Der Abschluss des Arbeitsvertrags mit Frank Schweinheim wurde vom Geschäftsführenden Vorstand nicht beschlossen und protokolliert.
  2.  Der Vorstand hat mehrfach gegen die ethischen Standards der ERCA verstoßen, insbesondere II A.4.(direkte Kommunikation), II A.6. (Information der Erbauer von den Ergebnissen des Audits), II B.1.(Respekt auf der Grundlage der Deklaration der Menschenrechte).
  3. der Vorstand hat öffentlich Aussagen über ein Mitglied verbreitet, die geeignet sind, das Vertrauen der Öffentlichkeit ihm gegenüber zu schmälern.
Insgesamt hat der Vorstand durch mangelnde Transparenz die demokratische Grundstruktur der ERCA untergraben."
Das ist eine Sache und ich für meine Person hoffe, das diesem Antrag breiteste Unterstützung zuteil wird!

Eine andere Sache ist - und das stimmt zum einen traurig und zum anderen ein wenig zuversichtlich, was die Entscheidung den Vorstand abzuwählen anbelangt -, was man in geschlossenen Foren über diverse Umstände und Vorgänge in diesem exklusiven Zirkel in der Vergangenheit lesen kann: z.B. (und das kommt alles nicht von Walter Siebert!)
"... Ich empfinde die Kultur, die der derzeitige Vorstand lebt, als teilweise unethisch und undemokratisch. Meiner Meinung nach werden Entscheidungen getroffen, die für viele Mitglieder schädlich sein könnten. Transparenz und Kommunikation werden trotz deutlichem Wunsch seitens der Mitgliedschaft vom Vorstand und der Geschäftsführung nicht gelebt sondern verhindert und blockiert."
"... Das Executive Board setzt sich über das erweiterte Board hinweg und trifft für die Mitglieder nachteilige Entscheidungen."
"... Die ethischen und professionellen Einschätzungen und Einstellungen des geschäftsführenden Vorstands, des Geschäftsführers und einiger Kollegen aus dem erweiterten Vorstand bezüglich der Einhaltung von Abmachungen sowie des menschlichen Umgangs mit Mitgliedern und Vorstandskollegen unterscheiden sich deutlich zu meinen persönlichen Einstellungen und Einschätzungen."
"... Meiner Einschätzung nach hat die (von mir immer und immer wieder bemängelte) Vorgehensweise des Boards schwerwiegende Folgen für die Weiterentwicklung der ERCA, viele ERCA Mitglieder und die ERCA Kultur im Allgemeinen.
"... Unser Verein ist keine Firma – es ist wichtig, dass die Grundregeln des Vereinswesens bewahrt bleiben. Für den Verein weitreichende Entscheidungen müssen transparent kommuniziert und sollten zum größten Vorteil für die Mitgliedschaft getroffen und umgesetzt werden."
"... Starker Tobak...- da fragt man sich natürlich schon nach der (geistigen) Reife des Vorstandes, nach dessen /deren Zielen, und vor allem, was machen die dort mit meiner Kohle??? Verdammt!!!"
"... Als jahrelanges Mitglied der ERCA, frage ich mich schon länger, ob ich mich als Mitglied dort aufgehoben fühle."
"... Erschütternd was da im Moment abgeht, ich habe echt den Eindruck, dass der Vorstand und der Geschäftsführer hervorragend im schöne Worte finden sind, doch es erscheint mir immer mehr, dass ihre Taten eine andere Sprache sprechen. Mehr Schein als Sein."
"... ohne an die von Vorstand verordnete absolute "one Voice policy" ..."
"... Die Informationen, die sonst von GF und Vorstand an die Mitglieder weiter gegeben werden, sind ja sehr "gefiltert. "
usw.
P.S.: Damit auch das nicht vergessen wird: In der Zwischenzeit ist Alfred Essenwanger zurückgetreten und bis heute hat es dazu keine Information oder Stellungnahme des restlichen Vorstandes gegeben!?

In diesem Sinne:
Alles Gute im neuen Jahr, viel Erfolg und vor allem eine unfallfreie Zeit!

Freitag, 2. November 2012

Wie ist das mit Kritik!?

Riss in Mauerwerk
Ich wurde gestern per Mail von einem ERCA-Mitglied - im Zuge des Versuchs aufzuklären, warum Walter Siebert als Österreichrepräsentant der ERCA still und heimlich abgesetzt wurde - aufgefordert, doch dazu Stellung zu nehmen, wie ich mir konkret vorstelle, das mit Kritik in einem Verein umgegangen werden soll?

Zwei Dinge Vorweg und zur Erinnerung:
  1. Der Vorstand eines Vereines dient den Mitgliedern und deren Interessen. 
  2. Mitglieder haben das Recht über die Hintergründe von Entscheidungen informiert und aufgeklärt zu werden (der Vorstand hat die Pflicht, Mitglieder über seine Entscheidungsgründe in Kenntnis zu setzen und umfassend zu informieren)!
Kritikfähigkeit bedeutet, Kritik anzunehmen,
Kritikfähigkeit bedeutet, Kritik anzunehmen,
Meine Meinung und Sichtweise bzw. Antwort auf die Frage des Mitglieds: Kritikfähigkeit ist im allgemeinsten Sinne eine soziale und in besonderer Weise eine Führungskompetenz, die bei "Führungskräften" vorausgesetzt werden muss. Diese Kritikfähigkeit zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass eine Kritik als Kritik an einer Sache wahr- und angenommen werden kann, diese in weiterer Folge auf ihren Sachinhalt hin untersucht und entsprechend der vertretenen Interessen und Ziele der Mitglieder be- und verarbeitet wird.

Wenn aber eine Angelegenheit - vielleicht ist das bei Teilen des Vorstandes der Fall (wer nichts weiß muss alles glauben)??? - zu einer "persönlichen Herzensangelegenheit" mutiert ist, dann wird es zunehmend schwieriger mit Kritik an einer Sache umzugehen und zu verstehen, dass man eben diese Sache - von der man selbst zu 100% überzeugt ist (zu sein scheint) - auch anders sehen, auffassen und verstehen könnte. Genau das ist auch in der Regel der Zeitpunkt, an dem sich für den von Herzensangelegenheiten Getriebenen, Kritiker/innen zu unliebsamen und sperrigen Widersachern/innen verwandeln. Derartige Widersacher/innen können nicht einfach nur hingenommen oder still geduldet und ertragen werden. Nein! Sie stehen den nun ganz eigenen Zielen und Interessen im Wege und müssen - nicht aus bösem Willen sondern nur der guten Sache wegen - eliminiert und aus dem Weg geräumt werden; ganz im Johann Wolfgang von Goethe´schem Sinn "...und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt" Diese Dynamik verhält sich sehr ähnlich, wie die in einer äußerst missglückten Liebesbeziehung, in der der/die zu unrecht geglaubt Verlassene und Verstoßene der/dem unsagbar Geliebten mit eigentümlichem Nachdruck erklärt, das er sie/ihn doch liebt. Und die Folgen sind bekannt: Misstrauen, nach spionieren, Verbreitung unwahrer oder aus dem Kontext genommener Informationen, Herabwürdigung des Ansehens, lächerlich machen, Drohungen aussprechen, Andeutungen machen, ohne direkt etwas zu sagen, falsche Gerüchte verbreiten, etc. mit dem Ziel den/die Kritiker/in (den/die Geliebte) zur Zustimmung oder zum Schweigen zu zwingen. "Ich wusste es!" sagte lächelnd der/die Peiniger/in mit dem Messer zwischen den Zähnen und dem Schlagstock in der Hand "Du liebst mich doch!"

Eine derartig festgestellte fehlende Distanz darf nicht akzeptiert, in gar keinem Fall toleriert und schon gar nicht still hingenommen werden! Oder, um in Anlehnung an Mark Twain zu resümieren: „Der Jammer mit den von Herzensangelegenheiten Getriebenen Weltverbesserern ist, dass sie nicht bei sich selber anfangen.“
Kritikfähigkeit bedeutet, Kritik anzunehmen,
Kritikfähigkeit bedeutet, Kritik anzunehmen,
Kritikfähigkeit bedeutet, Kritik anzunehmen,
Kritikfähigkeit bedeutet, Kritik anzunehmen,

Donnerstag, 28. Juni 2012

Walter Siebert

Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_Nepals

meldet sich zu Wort:

Zitat:
"Am 6.6.2012 veröffentlichte der Vorstand der ERCA über den Blog von Manfred Hofferer Äußerungen über mich, die geeignet sind, das Vertrauen und die Achtung der Öffentlichkeit in mich und meine Tätigkeit zu schmälern, insbesondere durch folgende Äußerungen:

"Aus Sicht des Vorstands hat ... Walter ... das Vertrauen des Vorstands verloren."
sowie
"Es geht um den Bruch abgestimmter Vorgehensweisen und Vertrauensverlust."

Ich wende mich deshalb mit folgender Sachverhaltsdarstellung an die gleiche Öffentlichkeit:

Ich forderte daraufhin am 9. Juni den Vorstand der ERCA auf, diese Aussagen zeitnahe entweder zu widerrufen oder die konkreten Verfehlungen und Gründe für diese Behauptungen mit Beleg und Vorstandsprotokollen darzulegen.

Der Vorstand hat beides nicht getan und schließlich am 18.6. die Herausgabe der Belege verweigert („it would be inappropriate to elaborate further on this matter“).

Da mir der Vorstand die Herausgabe der Dokumente verweigerte, kündigte ich an, von meinem statutenmäßigen Recht auf Einsicht zumindest in die relevanten Vorstandsprotokolle der letzten Boardmeetingts zu nehmen. (Die Verweigerung der Einsicht in die anderen Protokolle muss ich offensichtlich zur Kenntnis nehmen).

Am 21. Juni reiste ich zum Office der ERCA in Hannover. Mir wurden aber lediglich Protokolle bis zum 3. April vorgelegt. Mein Ansinnen, die relevanten späteren Protokolle einzusehen wurde von den anwesenden Mitarbeiter/innen freundlich aber klar verweigert. Gründe für diese Weigerung wurden mir nicht genannt.

Ich stelle fest: Mein statutenmäßiges Recht wurde mir ohne Angabe von Gründen verweigert. Zwei Tage nach meiner Abreise erhielt ich von einem Angestellten „auf Weisung des Vorstandes“ dann doch die Gründe mitgeteilt:

„Die besagten Protokolle sind aus wichtigen Gründen noch nicht genehmigt worden“.
Jetzt muss ich doch noch etwas unsachliches loswerden: Es gilt die Unschuldsvermutung."

Donnerstag, 7. Juni 2012

Ohoh!

Das Gesicht zum Autor

Walter Siebert meldet sich zu Wort!

2 Meldungen von Walter Siebert als unmittelbare Reaktion:

A.) Betrifft: Brief vom 6.6.2012 (Nick Moriarty)

1. Richtigstellung: Ich sehe den Satz "Bei Entscheidungen die Walter betrafen wurde stets mit großer Gewissenhaftigkeit vorgegangen" nicht verwirklicht. Ich wurde zu den Vorwürfen im Zuge der Entscheidungsfindung vom Board nicht angehört. Meine Sichtweise ist daher dem Board nicht bekannt. Dies ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die ERCA Standards Ethik, die ein faires Gehör fordern.

2. Kommentar: Bis heute habe ich keine Antwort betreffend meiner Frage nach den Gründen erhalten. Auch die Mail an Manfred Hofferer enthält keine Gründe. Ich erwarte mir daher zeitnahe, nicht erst bei der Mitgliederversammlung, eine Nennung der Gründe sowie Offenlegung der Protokolle betreffend der Boardentscheidung gegenüber den ERCA-Mitgliedern.
Wien, den 7. Juni 2012
Walter Siebert

B.) Kommentar: Stellungnahme zu Ihrem Offenen Brief vom 27. Mai 2012

Kommentar zur Stellungname der unten stehenden Mail:
Da diese Mai an einen erweiterten Personenkreis gegangen ist und auch veröffentlicht ist (im Blog von Manfred Hofferer) möchte ich dazu wie folgt Stellung beziehen: Diese Mail enthält Äußerungen, die geeignet sind, das Vertrauen und die Achtung des angeschriebenen Personenkreises und der Öffentlichkeit in mich und meine Tätigkeit zu schmälern. Die Standesregeln für allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige besagen: Er (der Sachverständige, Anm) hat sich .. bei seiner Tätigkeit ... vorwurfsfrei zu verhalten und alles zu unterlassen, was das Vertrauen und die Achtung ... der Öffentlichkeit seiner Sachverständigenfunktion gegenüber schmälern könnte.

http://www.sachverstaendige.at/sr_allg_verhaltensgrund.html


Insbesondere beziehe ich mich auf folgende Äußerungen: "Aus Sicht des Vorstands hat sich Walter nicht gemäß den abgestimmten Vorgehensweisen und den Anforderungen an eine nationale Kontaktperson verhalten. Ferner hat er das Vertrauen des Vorstands verloren."sowie "Es geht um den Bruch abgestimmter Vorgehensweisen und Vertrauensverlust."
Ich fordere den Vorstand der ERCA auf, diese Aussagen zeitnahe entweder zu widerrufen oder die konkreten Verfehlungen und Gründe für diese Behauptungen mit Beleg und Vorstandsprotokollen darzulegen.

Mit Gruß
Walter Siebert